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FC Wauwil-Egolzwil – FC Altdorf

Der FC Wauwil-Egolzwil verliert nach Verlängerung

Eine bittere Niederlage, erst in der 110. Minute steht fest, dass die Wauwiler sich nun komplett auf die Meisterschaft fokussieren können.

Dienstag Abend ist mittlerweile Cup-Abend für die Wauwiler. Neben den beiden Mannschaften, aber auch den einheimischen und mitgereisten Fans, war sogar der Wauwiler Gasgrill kurz vor 20 Uhr ganz heiss auf dieses Spiel.
Vor zwei Wochen noch gastierte der FC Wauwil-Egolzwil beim Finalist vom 2012, dem SC Menzingen aus der vierten Liga. Zur Halbzeit führten die Wauwiler bereits 4-0, der Gastgeber noch gut bedient mit diesem Resultat. Über die 90 Minuten resultierte ein ungefährdetes 4-2.
Diesmal hatten die Gastgeber weniger Glück mit dem Los, der Zweitligist aus Altdorf, Cup-Sieger 2017 und Cup Finalist vom letzten Jahr war zu Gast im Wauwilermoos. Doch wozu braucht man Glück, wenn man auf dem Matchblatt bei den Wauwilern unter anderem Namen wie Karajčić 2x, Vonarburg 2x, Mendes, Dushi, Bijelić, Marjanović und ab Sonntag noch Nikmengjaj (war gestern noch nicht Spielberechtigt) sieht. Dass man sich mit höheren messen kann, zeigten die Wauwiler bereits in der letzten Saison, eine 2-3 Niederlage gegen SC OG im Achtelfinal, bedeutete für die Wauwiler die Cup-Endstation.

Die geschätzten 8 % der Wauwiler Bevölkerung, welche den Weg ins Moos fanden, sehen so ziemlich alles, was der Fussball zu bieten hat.
Die Edi-Elf startet druckvoll, ein wunderschöner Pass von Ivan Bijelić zu Željko Karajčić, welcher plötzlich alleine vor dem Tor steht. Weil es den Ball am Torhüter vorbeizuschieben zu kompliziert wäre, lupft der Wauwiler den Ball wunderschön über den Torhüter, Traumtor von Željko Karajčić für die Wauwiler Führung in der 2. Minute. Die ersten 30 Minuten gehören komplett den Einheimischen. Die Gäste aus Altdorf kommen danach ins Spiel, nach einem Angriff trifft der Altdörfer Fabian Nickel lediglich den Aussenpfosten. Danach ein Ballverlust im Mittelfeld, die Gäste kommen nochmals zu einer Chance, scheitern aber am starken Amrein.
Sofort übernehmen die Wauwiler wieder das Spielgeschehen, nach einer schönen Kombination, scheitert Yanik Vonarburg vorerst am Urner Schlussmann, der Ball aber kullert weiter Richtung Tor und wird von einem Verteidiger klar vor der Linie geklärt. Nur drei Minuten später, ein weiter Ball, Torhüter Arnold kann ausserhalb vom Strafraum ungenügend klären, der Ball kommt zu Ivan Bijelić, welcher direkt abzieht, aber auch sein Schuss wird von einem Verteidiger vor der Linie geklärt. Die Wauwiler haben weiter Chancen um Chancen, so wie nach einem weiten Einwurf, Schlussmann Arnold kann nur bis zur Strafraumgrenze klären, wo Yanik Vonarburg abzieht, der Ball geht an den Pfosten.

Wer vorne die Tore nicht macht …

So kommen die Gäste in der 44. Minute zu einem Freistoss, die Wauwiler bringen den Ball aus dem 16er nicht weg, Tobias Nickel trifft zum 1-1. Halbzeit. Eines ist klar, die Wauwiler waren in der ersten Hälfte dem 2-0 viel näher als die Altdorfer dem 1-1.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah man, dass beide Mannschaften den Sieg unbedingt wollten, vorerst aber ohne zwingende Chancen. Viele Zweikämpfe, einige Verwarnungen. In der 61. Minute geht ein Altdorfer nach einem Zweikampf mit Manuel Monzee im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Kneubühl zeigte berechtigterweise auf den Punkt. Ruhstaller nimmt Anlauf, scheitert aber an Janis Amrein. Der junge Torhüter bewies mal wieder, weshalb er den Ruf als Penalty-Killer hat. Im Gegenzug lancierten die Wauwiler einen Konter, im Strafraum der Gäste wird sogar mit den Händen gespielt, alle sehen es, nur der Schiedsrichter nicht. In der gleichen Szene kommt Bruno Mendes noch zum Abschluss, leider trifft er, wie auch Yanik Vonarburg zuvor, nur den Pfosten. Nennenswert ist auch ein kurioser Freistoss vom Captain Leke Dushi, sein Schuss springt noch vor dem Torhüter auf und anschliessend sogar knapp über das Gehäuse, mal etwas „Positives“ vom Wauwiler Rasen. Da keine Tore mehr in der regulären Spielzeit fallen, braucht es eine Verlängerung, um einen Sieger zu ermitteln.

Innert drei Minuten verlieren die Wauwiler das Spiel

Die Gäste aus Altdorf starten besser in die Verlängerung, nach einer schönen Kombination in der 95. Minute, steht plötzlich Frater alleine vor Torhüter Amrein und macht das 1-2. Nur drei Minuten später macht Frater den Doppelpack, 1-3. Die Heimmannschaft wirft nun alles nach vorne, Bruno Mendes testet noch einmal das Aluminium, sein Kopfball trifft die Querlatte. Die Wauwiler machen in den letzten 15 Minuten definitiv mehr, die Kräfte lassen mittlerweile nach und so kommt der Altdorfer Herger nach einem Eckball frei zum Schuss und markiert gar das 1-4.

Es ist der Doppelpack in der ersten Verlängerung, welcher das Spiel entscheidet. Genauso gut hätte es in die andere Richtung gehen können, allerdings nutzte die Heimmannschaft vor allem in der ersten Halbzeit ihre Chancen nicht, zudem traf sie zu oft das Aluminium. Hoffnung für die Wauwiler über 120 Minuten, aber vor allem auch Hoffnung für den Rest der Saison nach so einem Niveauvollenspiel.
Für die Wauwiler steht nach dem Cup aus ein weiteres Heimspiel an, Sonntag 14:00 Uhr ist der FC Zell zu Gast im Moos, die Mannschaft würde sich über eine kräftige Unterstützung freuen.

FC Wauwil/Egolzwil – FC Altdorf 1-1 (1-1) 1-4 nach Verlängerung
Moos – 150 Zuschauer – SR Kneubühl – Tore 2‘ Željko Karajčić, 43’ Tobias Nickel, 95’ Rafael Frater 98’ Rafael Frater, 110’ Raphael Herger
FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann, Vonarburg S, Karajčić P, Grüter (46’Monzee), Marjanović (86’ Stojanović) Karajčić Ž, Dushi, Bijelić, Mendes (106’ Fanaj), Vonarburg Y
FC Altdorf: Arnold, Tresch, Arnold, Zgraggen, Bissig, Arnold, Fonte, Christen, Nickel, Tresch, Nickel

FC Wauwil-Egolzwil -FC Escholzmatt-Marbach

Wauwil-Egolzwil holt sich dank starker Mannschaftsleistung die ersten drei Punkte

 

Entscheidend war die Kaltblütigkeit vor dem Tor, dank dieser gewinnt der FC Wauwil-Egolzwil im siebten Heimspiel das Duell gegen den FC Escholzmatt-Marbach mit 3-1. Hätte das Heimteam mehr von dieser Entschlossenheit in dieser Saison gezeigt, hätte man jetzt gut und gerne mindestens sechs Punkte mehr auf dem Konto.

Bei englischen Wetterverhältnissen und der bekannten Spielunterlage auf dem Wauwilermoos, wusste man zu Beginn, dass die Mannschaft, welche die Zweikämpfe gewinnt und auf die zweiten Bälle lauert, das Spiel für sich entscheiden wird.

In den ersten 15 Minuten verzeichneten beide Mannschaften keine Chancen, es brauchte auch seine Zeit, bis sich die Teams auf dem tiefen nassen Platz gewöhnten. Die Gäste probierten es als erste, allerdings scheiterte der Gegner am Wauwiler Schlussmann Amrein. Praktisch im Gegenzug, ein weiter Ball auf Leke Dushi, welcher gekonnt den Ball annimmt und auf Eduard Nikmengjaj auflegt. Aus 20 Meter trifft Nikmengjaj denn Ball präzise und kräftig, der Torhüter ist zwar leicht dran, der Ball geht aber via Unterlatte ins Tor, 1-0 in der 18. Minute. Wie in den Spielen zuvor, liessen die Wauwiler nach einer Führung zwischenzeitlich immer nach, der Gast aus Escholzmatt übernahm für die folgenden zehn Minuten das Spielgeschehen. Nach einem Angriff und einem Getümmel, brachte die Heimmannschaft den Ball nicht aus dem Strafraum, Goncalo Madeira schnappte sich den Ball und erzielte in der 31. Minute das 1-1. Noch vor der Halbzeit hatten die Wauwiler die Führung auf dem Fuss, Ivan Bijelić scheiterte unter Druck der Verteidiger alleine vor dem Tor an Glanzmann. Nur Minuten später, nach einer schönen Kombination, brachte der kurz zuvor eingewechselte Pedro Macedo mit Tempo über die Seite einen Ball auf den ersten Pfosten. Wieder scheiterte Bijelić am Schlussmann der Gäste, zwar verwertete Željko Karajčić den Nachschuss, allerdings zeigte da Schiedsrichter Kqira Abseits an. 

 

Innerhalb von zwei Minuten entscheidet die Heimmannschaft das Duell für sich.

 

Die Wauwiler starteten besser in die zweite Halbzeit, brauchten aber ganze 24 Minuten, um wieder in die Führung zu gehen. Nach einem Einwurf in der 69. Minute, sieht Nikmengjaj den völlig freien Željko Karajčić, welcher den Ball mit der Brust annimmt und alleine vor dem Torhüter mittels Lupfer zum 2-1 trifft, der Klassiker. Während die ganze Wauwiler Bank steht und den wunderschönen Führungstreffer bejubelt, kommt sogar der Wauwiler Ehrenpräsident und Speaker Sidy, kaum aus dem Staunen, er war begeistert von dieser Aktion. Dadurch verpassen viele das 3-1, während Sidy den Torschützen Karajčić noch erwähnt, erhöht der Wauwiler Captain Dushi, nach einer Vorlage von Nikmengjaj in der 70. Minute auf 3-1. Das Spiel nun definitiv entschieden, zwar bemühen sich die Gäste, zu einer richtig guten Chance kommen aber beide Mannschaften nicht mehr. Wauwil-Egolzwil gewinnt das erste Heimspiel in dieser Saison und verbessert sich von Rang elf auf Rang neun. Am kommendem Sonntag ist der FC Wolhusen zu Gast im Moos, die Wolhuser, mit sechs Punkten und Rang zehn, der direkte Tabellennachbar der Wauwiler. Wollen die Wauwiler noch ein Wörtchen im oberen Tabellenrang mitreden, dann muss am Sonntag um 14:00 Uhr ein Sieg im 6-Punkten-Spiel gegen den FC Wolhusen her.

 

FC Wauwil-Egolzwil – FC Escholzmatt-Marbach 3-1 (1-1)

 

Moos – 150 Zuschauer – SR Kqira – Tore 18‘ Nikmengjaj, 31‘ Madeira, 69‘ Karajčić Ž, 70’ Dushi

 

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann (16’ Macedo), Vonarburg S, Tschopp, Monzee, Karajčić P (84’ Torrecilla), Marjanović (46’ Koller), Dushi, Karajčić Ž, Nikmengjaj (85‘ Fanaj), Bijelić (77’ Stöckli)

 

FC Escholzmatt-Marbach: Glanzmann, Schmidiger, Thalmann, Dogdu, Niederberger, Greil, Krasniqi, Mohanarangan, Schmid, Madeira, Doppmann

 

FC Wauwil-Egolzwil -SC Reiden

Wauwiler Durststrecke dauert an

Viel Aufwand, wenig Ertrag. Auch im sechsten Spiel sind die Wauwiler definitiv nicht die schlechtere Mannschaft, verzeichneten wieder mal mehr Torchancen als der Gegner, trotzdem warten sie weiterhin auf den ersten Dreier.

Nach fünf gespielten Runden, zwei Punkten und vier geschossenen Toren, was definitiv zu wenig für die Wauwiler ist, gab es einige Veränderungen in Bezug auf das sechste Spiel. Die Heimmannschaft stellte von 4-2-3-1 auf ein klassisches 4-4-2 um und probierte es mit einem Zwei-Mann-Sturm, Mendes & Nikmengjaj.

Die Gastgeber starteten furios, bereits in der 2. Minute entwischt Bruno Mendes der Reidner Abwehr, verzieht aber aus guter Abschlussposition. Die Gastmannschaft kommt aber auch früh zu ihrer Chance und trifft der 4. Minute zugleich. Eine Hereingabe von aussen findet Balazi, welcher nur noch den Fuss hinhalten muss. Die Wauwiler geschockt, fast eine halbe Stunde lang sind Chancen nun Mangelware. Es brauchte seine Zeit bis sich der Gastgeber erholte. In der 35. Minute kann der SC Reiden einen Eckball vorerst klären, ein weiterer Flankenball von Ivan Bijelic findet Lukas Achermann, welcher es mit dem Kopf probiert, sein Abschluss wird aber vom Reidner Schlussmann abgewehrt. Die Wauwiler finden nun immer wieder einen Weg um vor das gegnerische Tor zu kommen. Ein langer Ball von Sven Vonarburg wird vom Innenverteidiger nur verlängert, perfekte Einladung für Eduard Nikmengjaj, welcher aber alleine vor dem Tor an Steiner scheitert. Mit dieser Grosschance und dem 0-1 gings in die Pause.

Nikmengjaj hatte die Führung mehrmals auf dem Fuss

Nach der Pause gings im selben Stil weiter und es kam gleich in der 47. Minute zu einer umstrittenen Szene. Nikmengjaj wird als letzter Mann von einem Reidner klar gefolut, da sich allerdings ein Mitspieler noch in der Nähe befand, zeigte Schiedrichter Gojani lediglich gelb. Die Wauwiler probieren nun alles, machen mehr für das Spiel, es war nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt. Nach einer schöner Kombination, darf es nun auch Željko Karajčić probieren, alleine vor dem Tor lupft er denn Ball, allerdings ist Torhüter Steiner entscheidend mit den Fingerspitzen dran, Eckball für die Heimmannschaft. Genau dieser Eckball führt zum Ausglechstreffer, Željko Karajčić darf es ein zweites mal innert Minuten probieren und dieses mal lässt er Steiner keine Chance, sein flach platzierter Schuss lässt die Wauwiler jubeln. Nur 120 Sekunden nach dem Gegentreffer, darf sich die Mannschaft aus Reiden bei ihrem Schlussmann bedanken, Nikmengjaj scheitert im Folgeangfriff wiedermal an Steiner. Die letzten 15 Minuten sind nun angebrochen, erneut wird der schnelle Nikmengjaj von den Beinen geholt, dies mal entscheidet der Schiedsrichter auf rot, Janic Vogel darf frühzeitig unter die Dusche. Das Foul an der Strafraumgrenze, ein Fall für den Wauwiler Leke Dushi. Der sehr gut geschossene Freistoss wird aber noch entscheidend von der Mauer abgelenkt und trifft nur die Lattenoberkante. Die Mannschaft aus Reiden schafft es noch zu zehnt das 1-1 zu verteidigen, wenn auch mit viel Glück und mit Torhüter Steiner, welcher die Mannschaft mehrmals vor einem Rückstand bewahrte.
Auch im sechsten Spiel können die Wauwiler die drei Punkte nicht einfahren, vor dem Tor war man einfach zu wenig konsequent. Am nächsten Samstag ist der FC Escholzmatt-Marbach zu Gast im Wauwilermoos, mit einem Sieg können sich die Wauwiler vom momentanen Abstiegsplatz verabschieden.

FC Wauwil-Egolzwil – SC Reiden 1-1 (0-1)
Moos – 150 Zuschauer – SR Gojani -Tore 4‘ Balazi, 60‘ Karajčić Ž.

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann, Vonarburg S, Tschopp, Grüter, Monzee (45’Karajčić Ž), Vonarburg Y (65’Dushi), Karajčić P, Bijelić (85’ Marjanović), Vonarburg Y, Mendes (65’Koller)

SC Reiden: Steiner, Fumagalli, Dettwiler, Jetishi, Rexhepi, Vogel, Cardoso, Bösch, Balazi, Gervasio, Nietlispach

Bemerkungen: 81‘ Lattenschuss Leke Dushi
Verwarnungen: 56’ Sebastian Dettwiler, 58’ Yanik Vonarburg, 93’ Endrit Rexhepi
Ausschluss: 76’ Janic Vogel

 

FC Wauwil-Egolzwil -FC Zell

Wauwil-Egolzwil spielt wieder nur Remis

Nach sehr gutem Spiel und nur einem Punkt gegen den FC Buttisholz, war an diesem Wochenende der FC Zell zu Gast im Wauwilermoos

In der letzten Saison kämpften die beiden Mannschaften noch gegeneinander, aber auch zusammen um den Aufstieg in die 3. Liga. Beide Mannschaften sind aufgestiegen, während die Wauwiler im zweitletzten Spiel gegen den FC Triengen alles klarmachten, mussten sich die Zeller bis zum letzten Spieltag gedulden. Ende Saison standen beide Teams mit je 20 Punkten ganz oben, einen Sieger gab es auch im Direktduell nicht, bei diesem dramatischen Spiel auf dem Fussballplatz Gass in Zell endete die Begegnung 4-4 unentschieden. Dies, obwohl die Zeller dreimal mit zwei Toren Vorsprung führten und es bis zur 89. Minute noch 4-2 stand. Miki Marjanović verkürzte in der 89. Minute mittels Penalty, danach traf noch Roman Stöckli in der 95. Minute zum Ausgleich. Ein neues Kapitel in der 3. Liga, Edi-Elf gegen die Prendi-Elf, oder wie es mittlerweile einige nennen, das Hinterland Clásico.
Die Wauwiler mit weniger Personalsorgen als sonst, zwar fehlte mit Captain Patrick Roos, welcher die Mannschaft in der letzten Saison zum Aufstieg führte, eine wichtige Team-Stütze. Er fällt wegen Knorpelschaden wohl länger aus. Roland Saliqunaj welcher in der letzten Saison kein Spiel verpasste, kämpft mit angerissenem Aussenband. Dafür waren diesmal, mit Neo-Captain Leke Dushi und Neuzugang Eduard Nikmengjaj, zwei wichtige Spieler spielberechtigt.

Achtung, Spoiler-Alarm! Auch dieses Mal gab es keinen Sieger. Ein schönes Fussballspiel liess der Rasen wieder mal nicht zu.

Die Zeller erwischen zwar den besseren Start, gewinnen mehr Zweikämpfe, haben aber keine zwingenden Chancen. Das Einzige was in den ersten 30. Minuten überzeugte, war die Wurst vom Grill! Die Wauwiler kommen erst durch einen Freistoss in der 35. Minute zu einer Möglichkeit, Torhüter Gerber kann den Schuss von Leke Dushi nur abprallen, Sven Vonarburg staubt ab, 1-0 für die Heimmannschaft. Nur eine Minute später, ein Freistoss für die Zeller, etwa 35 Meter vor dem Tor. Während die Wauwiler sich noch ordnen, zieht Severin Bucher einfach mal ab und trifft aus dieser Distanz herrlich, fast unhaltbar zum 1-1.
Mit diesem Resultat gehts in die Halbzeit-Pause. Die Wauwiler kommen besser aus der Pause, nach einer schönen Annahme von Nikmengjaj, legt dieser den Ball für Željko Karajčić auf, jener schliesst direkt ab, sein Schuss zieht knapp am Pfosten vorbei. Die Mannschaft aus Zell noch keine Chance in der zweiten Halbzeit, kommt aber durch einen individuellen Fehler und Ballverlust zu einer guten Chance und markieren überraschend das 2-1, Torschütze Severin Häfliger.
Nun machen die Wauwiler mehr, kommen nach einem schönen Angriff durch Bruno Mendes zu einer guten Chance, allerdings scheitert Mendes mit seinem schwächeren linken Fuss an Gerber. In der 75. Minute kommt die Heimmannschaft zum Ausgleich, wieder durch eine Standardsituation. Leke Dushi’s Ball findet Željko Karajčić am zweiten Pfosten, welcher nur noch einschieben muss. Zwar kommen die Einheimischen durch Yanik Vonarburg noch zu einer weiteren Chance, allerdings pariert der mittlerweile eingewechselte Torhüter Lustenberger seinen Versuch.
Das Duell endet wieder mal unentschieden, die Hoffnung liegt indessen im Rückspiel auf einem schönen Rasen. Für den FC Wauwil-Egolzwil gehts bereits in vier Tagen weiter, das vorgezogene Heimspiel vom Samstag wird am Donnerstag 20:00 Uhr angepfiffen. Zu Gast im Moos ist der FC Ruswil.

FC Wauwil/Egolzwil – FC Zell 2-2 (1-1)
Moos – 160 Zuschauer – Tore: 35’ Sven Vonarburg, 36‘ Roderic Bucher, 60’ Severin Häfliger, 75‘ Željko Karajčić

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann (61‘ Macedo), Vonarburg S, Karajčić P, Tschopp, Karajčić Ž, Dushi, Vonarburg Y, Bijelić (88‘ Grüter), Nikmengjaj, Mendes (70‘ Stöckli)
FC Zell: Gerber, Bürli, Bucher, Knupp, Bangerter, Häfliger, Kurmann, Bucher, Bangerter, Birrer, Peter

Verwarnungen: 27‘ Noah Tschopp, 38‘ Roderic Bucher, 43‘ Bruno Mendes, 77‘ Ivan Bijelić
Ausschluss: 89‘ Roderic Bucher