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FC Wauwil-Egolzwil – FC Altdorf

Der FC Wauwil-Egolzwil verliert nach Verlängerung

Eine bittere Niederlage, erst in der 110. Minute steht fest, dass die Wauwiler sich nun komplett auf die Meisterschaft fokussieren können.

Dienstag Abend ist mittlerweile Cup-Abend für die Wauwiler. Neben den beiden Mannschaften, aber auch den einheimischen und mitgereisten Fans, war sogar der Wauwiler Gasgrill kurz vor 20 Uhr ganz heiss auf dieses Spiel.
Vor zwei Wochen noch gastierte der FC Wauwil-Egolzwil beim Finalist vom 2012, dem SC Menzingen aus der vierten Liga. Zur Halbzeit führten die Wauwiler bereits 4-0, der Gastgeber noch gut bedient mit diesem Resultat. Über die 90 Minuten resultierte ein ungefährdetes 4-2.
Diesmal hatten die Gastgeber weniger Glück mit dem Los, der Zweitligist aus Altdorf, Cup-Sieger 2017 und Cup Finalist vom letzten Jahr war zu Gast im Wauwilermoos. Doch wozu braucht man Glück, wenn man auf dem Matchblatt bei den Wauwilern unter anderem Namen wie Karajčić 2x, Vonarburg 2x, Mendes, Dushi, Bijelić, Marjanović und ab Sonntag noch Nikmengjaj (war gestern noch nicht Spielberechtigt) sieht. Dass man sich mit höheren messen kann, zeigten die Wauwiler bereits in der letzten Saison, eine 2-3 Niederlage gegen SC OG im Achtelfinal, bedeutete für die Wauwiler die Cup-Endstation.

Die geschätzten 8 % der Wauwiler Bevölkerung, welche den Weg ins Moos fanden, sehen so ziemlich alles, was der Fussball zu bieten hat.
Die Edi-Elf startet druckvoll, ein wunderschöner Pass von Ivan Bijelić zu Željko Karajčić, welcher plötzlich alleine vor dem Tor steht. Weil es den Ball am Torhüter vorbeizuschieben zu kompliziert wäre, lupft der Wauwiler den Ball wunderschön über den Torhüter, Traumtor von Željko Karajčić für die Wauwiler Führung in der 2. Minute. Die ersten 30 Minuten gehören komplett den Einheimischen. Die Gäste aus Altdorf kommen danach ins Spiel, nach einem Angriff trifft der Altdörfer Fabian Nickel lediglich den Aussenpfosten. Danach ein Ballverlust im Mittelfeld, die Gäste kommen nochmals zu einer Chance, scheitern aber am starken Amrein.
Sofort übernehmen die Wauwiler wieder das Spielgeschehen, nach einer schönen Kombination, scheitert Yanik Vonarburg vorerst am Urner Schlussmann, der Ball aber kullert weiter Richtung Tor und wird von einem Verteidiger klar vor der Linie geklärt. Nur drei Minuten später, ein weiter Ball, Torhüter Arnold kann ausserhalb vom Strafraum ungenügend klären, der Ball kommt zu Ivan Bijelić, welcher direkt abzieht, aber auch sein Schuss wird von einem Verteidiger vor der Linie geklärt. Die Wauwiler haben weiter Chancen um Chancen, so wie nach einem weiten Einwurf, Schlussmann Arnold kann nur bis zur Strafraumgrenze klären, wo Yanik Vonarburg abzieht, der Ball geht an den Pfosten.

Wer vorne die Tore nicht macht …

So kommen die Gäste in der 44. Minute zu einem Freistoss, die Wauwiler bringen den Ball aus dem 16er nicht weg, Tobias Nickel trifft zum 1-1. Halbzeit. Eines ist klar, die Wauwiler waren in der ersten Hälfte dem 2-0 viel näher als die Altdorfer dem 1-1.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah man, dass beide Mannschaften den Sieg unbedingt wollten, vorerst aber ohne zwingende Chancen. Viele Zweikämpfe, einige Verwarnungen. In der 61. Minute geht ein Altdorfer nach einem Zweikampf mit Manuel Monzee im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Kneubühl zeigte berechtigterweise auf den Punkt. Ruhstaller nimmt Anlauf, scheitert aber an Janis Amrein. Der junge Torhüter bewies mal wieder, weshalb er den Ruf als Penalty-Killer hat. Im Gegenzug lancierten die Wauwiler einen Konter, im Strafraum der Gäste wird sogar mit den Händen gespielt, alle sehen es, nur der Schiedsrichter nicht. In der gleichen Szene kommt Bruno Mendes noch zum Abschluss, leider trifft er, wie auch Yanik Vonarburg zuvor, nur den Pfosten. Nennenswert ist auch ein kurioser Freistoss vom Captain Leke Dushi, sein Schuss springt noch vor dem Torhüter auf und anschliessend sogar knapp über das Gehäuse, mal etwas „Positives“ vom Wauwiler Rasen. Da keine Tore mehr in der regulären Spielzeit fallen, braucht es eine Verlängerung, um einen Sieger zu ermitteln.

Innert drei Minuten verlieren die Wauwiler das Spiel

Die Gäste aus Altdorf starten besser in die Verlängerung, nach einer schönen Kombination in der 95. Minute, steht plötzlich Frater alleine vor Torhüter Amrein und macht das 1-2. Nur drei Minuten später macht Frater den Doppelpack, 1-3. Die Heimmannschaft wirft nun alles nach vorne, Bruno Mendes testet noch einmal das Aluminium, sein Kopfball trifft die Querlatte. Die Wauwiler machen in den letzten 15 Minuten definitiv mehr, die Kräfte lassen mittlerweile nach und so kommt der Altdorfer Herger nach einem Eckball frei zum Schuss und markiert gar das 1-4.

Es ist der Doppelpack in der ersten Verlängerung, welcher das Spiel entscheidet. Genauso gut hätte es in die andere Richtung gehen können, allerdings nutzte die Heimmannschaft vor allem in der ersten Halbzeit ihre Chancen nicht, zudem traf sie zu oft das Aluminium. Hoffnung für die Wauwiler über 120 Minuten, aber vor allem auch Hoffnung für den Rest der Saison nach so einem Niveauvollenspiel.
Für die Wauwiler steht nach dem Cup aus ein weiteres Heimspiel an, Sonntag 14:00 Uhr ist der FC Zell zu Gast im Moos, die Mannschaft würde sich über eine kräftige Unterstützung freuen.

FC Wauwil/Egolzwil – FC Altdorf 1-1 (1-1) 1-4 nach Verlängerung
Moos – 150 Zuschauer – SR Kneubühl – Tore 2‘ Željko Karajčić, 43’ Tobias Nickel, 95’ Rafael Frater 98’ Rafael Frater, 110’ Raphael Herger
FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann, Vonarburg S, Karajčić P, Grüter (46’Monzee), Marjanović (86’ Stojanović) Karajčić Ž, Dushi, Bijelić, Mendes (106’ Fanaj), Vonarburg Y
FC Altdorf: Arnold, Tresch, Arnold, Zgraggen, Bissig, Arnold, Fonte, Christen, Nickel, Tresch, Nickel

FC Wauwil-Egolzwil -FC Grosswangen-Ettiswil

Wauwil-Egolzwil setzt Siegesserie fort und fügt dem Leader die erste Saisoniederlage zu

Neun Spiele, sieben mal als Gewinner vom Platz, zwei Mal trennte man sich unentschieden, noch keine Niederlage bisher. Leader Grosswangen-Ettiswil war am Samstag 18:00 Uhr zu Gast im Wauwilermoos. Es war im Voraus bekannt, dass dies ein spannendes Duell wird. Denn nach einem schwachen Start waren es die Einheimischen, die eine Serie hinlegen konnten, nämlich drei Siege in Folge.

Beide Mannschaften legten wie die Feuerwehr los, während die Wauwiler spielerisch wieder einmal überzeugten, trat der Leader mit breiter Brust auf und war zu Beginn vor allem physisch präsent. Zu einer ersten guten Chance kamen die Gäste nach einem Eckball. Da war es Jamie Vemba, der am höchsten stieg und das 1-0 in der 19. Minute markierte. Viel Pech danach für ihn, er musste nach einer Verletzung den Platz verlassen. Das gleiche Schicksal erlitt auch der Wauwiler Miki Marjanović: Nach einem Zweikampf musste auch die Nummer 6 in der 20. Minute frühzeitig unter die Dusche. Ein Rückschlag für beide Mannschaften. Die erste dicke Chance für den Gastgeber kam nach einem Nikmengjaj Einwurf zu Stande. Er fand Željko Karajčić im Strafraum – Karajčić’s Versuch aus der Drehung, sechs Meter vor dem Tor, war aber etwas zu hoch. Auch Ivan Bijelić versuchte es in der 33. Minute, sein Schuss aus 18 Meter, mit dem rechten “schwächeren“ Fuss, knapp neben das Gehäuse. Da die Einheimischen immer mehr Druck machten und vermehrt zu Chancen kamen, war es nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fallen würde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es so weit, nach mehreren wunderschön gespielten Anspielstationen, war es Nikmengjaj welcher Memaj keine Chance lies und den Ball hoch und präzise zum 1-1 einnetzte.

Die Heimmanschaft kam besser aus der Pause

Mit viel Entschlossenheit legte die Heimmanschaft nach der Pause los – im Minutentakt konnten sich die Wauwiler ihre Chancen ausarbeiten. Željko Karajčić mit einem schönem Pass über die linke Seite, Nikmengjaj legte den Ball auf den zweiten Pfosten, allerdings traf Bruno Mendes aus einem sehr spitzem Winkel nur das Aussennetz. Nur zwei Minuten später was es Predrag Karajčić welcher nach einem Freistoss hoch stieg, sein Kopfball wurde aber mit einer Glanzparade von Memaj gehalten. Memaj, mit einigen sehenswerten Paraden, hielt das Gästeteam noch im Spiel.

Das Heimteam hätte das Spiel mehrmals entschieden können

Das Publikum musste sich bis zur 67. Minute gedulden um wieder jubeln zu dürfen. Nach einem Freistoss war es Predrag Katajčić, welcher Željko Karajčić am zweiten Pfosten findet. Der Kopfball diesmal unhaltbar für den Torhüter, der viel umjubelte Treffer zum 2-1 in Kooperation Karajčić-Karajčić. Die Heimmannschaft dreht wieder mal ein Spiel. Und die Wauwiler machten im gleichen Stil weiter: Nach einem schönem Zusammenspiel in der 75. Minute, war es Nikmengjaj welcher alleine vor dem Tor an Memaj scheiterte, dies wäre die definitive Entschiedung gewesen. Auch der Rasen im Moos zeigte sich wiedrmal nicht von seiner guten Seite, während Nikmengjaj zehn Meter vor dem Tor freie Schussbahn hatte, sprang der Ball im letzten Moment noch weg. Um die erste Saisonniederlage zu vermeiden, musste der Leader mehr machen. Wauwiler Torhüter Amrein musste sich nach einem Freistoss lang machen um denn Ball noch über die Latte zu lenken. Auch war es er, welcher der Mannschaft in der Schlussphase ein sicherer Rückhalt war, dies auch bei mindestens zehn Eckbällen.

Karajčić‘s Tor, etwas für die Geschichtsbücher

Die Edi-Elf gewinnt das Spiel verdient mit 2-1. Grosswangen-Ettiswil trat ab der ersten Minute wie ein Leader auf und überzeugte vor allem durch körperliche Präsenz, fand aber an diesem Tag den Meister bei Predrag Karajčić und dem FC Wauwil-Egolzwil. Ein kleines Detail noch: Das 2-1 von Željko Karajčić war der vierte Sieg in Serie, dies ist dem FC Wauwil-Egolzwil bisher in der 3. Liga noch nie gelungen. Herzliche Gratulation an die Mannschaft und an Željko Karajčić!

Das letzte Heimspiel für eine lange Zeit

Am nächsten Sonntag, 14:00 Uhr ist der FC Dagmersellen im letzten Heimspiel zu Gast im Wauwilermoos, ein ähnliches Spiel für die Wauwiler. Dagmersellen steht mit drei Punkten weniger als der Leader Grosswangen-Ettiswil auf dem 2. Rang. Es ist zugleich das letzte Heimspiel für eine lange Zeit – da die Gemeinde den Fussballplatz saniert, spielen die Wauwiler die Rückrunde auswärts.

FC Wauwil-Egolzwil – FC Grosswangen-Ettiswil 2:1 (1:1)
Moos- 150 Zuschauer; SR R. Bosshard.

Wauwil-Egolzwil: Amrein, Tschopp, P. Karajcic, Grüter, Achermann, Marjanovic, Z. Karajcic, Torrecilla, Bijelic, Nikmengjaj, Y. Vonarburg (Machado Mendes, Koller, Monzee, Fanaj).
Grosswangen-Ettiswil: Memaj, E. Wälti, J. Wälti, N. Baumeler, Bucher, Gehrig, Ukaj, Vemba, Zeder, Hodel, Luternauer (Inäbnit, Vonwyl, Künzli, Ajdini).

Tore: 19. Vemba 0:1; 43. Nikmengjaj 1:1; 68. Z. Karajcic.

FC Wauwil-Egolzwil -FC Altbüron-Grossdietwil

Wauwil-Egolzwil setzt Siegesserie fort

Von welcher Bedeutung das Spiel für beide Mannschaften hatte, sah man schon bei der Anfahrt ins Wauwilermoos. Keine freien Parkplätze vor der Sport- und Freizeitanlage Moos, auf der Sportplatzstrasse wurde der Strasse entlang sogar auf dem Trottoir parkiert, selbst auf dem Bahnhofparkplatz Weiermatt, hatte es kaum noch freie Parkplätze. 

Die Zuschauer sahen ein Spiel, bei welchem beide Mannschaften einen Sieg anstrebten, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht zu verlieren. Was sicherlich viele anfangs Saison nicht erwartet hätten, dass beide Teams nach 8. Runden lediglich Platz 8 und Platz 9 besetzten. Für die Wauwiler nun das dritte 6-Punkte-Spiel in Folge, nach klaren Siegen gegen Escholzmatt-Marbach und Wolhusen, nun ein weiteres direktes Duell.

Für das Gäste-Team hätte das Spiel nicht besser beginnen können. Bereits in der 4. Minute, lancieren sie einen Angriff über die rechte Seite, Flavio Peter kommt mit Tempo, im 1 gegen 1 lässt Noah Tschopp das Bein stehen, Penalty für den FC Algro. Liberat Gashi tritt an und lässt Torhüter Janis Amrein keine Chance, 0-1 für die Gäste, Saisontor Nummer 8 für den Algro Goalgetter. Danach ist es fast ein offener Schlagabtausch. Die Wauwiler wenig beeindruckt, probieren ihr Spiel aufzuziehen. Ein langer Ball von Sven Vonarburg, diagonal auf Tschopp, Tschopp mit einem Pass zu Yanik Vonarburg, dieser legt mit der Brust für Željko Karajčić auf, sein Schuss wird aber in der 13. Minute vor dem Tor von einem Gegenspieler abgelenkt. Schön anzusehen, wie die Heimmannschaft aus der eigenen Hälfte mittels vier Ballkontakten, zu einer Top-Chance kommt. Auf der anderen Seite sorgt die Algro Offensivabteilung immer wieder für brenzlige Situationen. Nach einem Eckball, ist es Rouven Corti welcher zum Abschluss kommt, Amrein bereits geschlagen und während einige zum Jubel ansetzten, ist es Karajčić welcher noch vor der Linie mit dem Kopf rettet. Nur sechs Minuten später ist es die Heimmannschaft, welche einen Freistoss kurz spielt, Marjanović schickt Bijelić in die Tiefe, seine Flanke perfekt auf den völlig freien Nikmengjaj, dieser setzt den Kopfball in der 33. Minute aber knapp über das Gehäuse. Vor der Pause wird aber doch noch gejubelt. Ein Freistoss von Željko Karajčić, die Gäste bringen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und wie schon gegen den FC Zell ist es der Innenverteidiger Sven Vonarburg, welcher abstaubt und via Unterlatte in der 39. Minute zum 1-1 trifft. Mit diesem Resultat beendet Schiedsrichter Subasic die erste Halbzeit.

Torspektakel in der 2. Halbzeit

Die zweite Halbzeit ist gerade zwei Minuten alt, als die Heimmannschaft zu einer Doppelchance kommt. Nach einem schönen Passspiel ist es Željko Karajčić, welcher seitlich flankt. Torhüter Tarashaj lässt den Ball fallen, Nikmengjaj probiert es mit dem Kopf, scheitert aber vor dem Tor an einem Abwehrspieler, Eckball für die Wauwiler. Den ersten Ball können die Verteidiger klären, allerdings sind sie beim zweiten machtlos, gleich zwei Wauwiler verfehlen aber am zweiten Pfosten knapp. Die einheimischen probierten es auch mit der Allzweckwaffe „langer Ball auf die schnellen Aussenläufer Bijelić und Nikmengjaj“. So einen Ball konnte Schlussmann Tarashaj nur bis Željko Karajčić klären, welcher Nikmengjaj gut lanciert und während alle auf ein 1 gegen 1 warten, legt Nikmengjaj auf Ivan Bijelić auf. Aus 18 Meter schliesst Bijelić direkt ab und lässt dem Torhüter keine Chance, 2-1 in der 53. Minute.

Kollers Kopfballtor, ein Weckruf für die Heimmannschaft

Die Wauwiler hatten nach dem 2-1 eigentlich alles im Griff, dachte man zumindest bis zur 67. Minute. Ein Angriff des FC Algro erfolgte über die rechte Seite, ein Flankenball auf den zweiten Pfosten, Marcel Koller setzt sich im Luftduell gegen Lukas Achermann durch und trifft zum 2-2. Das 2-2, schmerzhaft für die Heimmannschaft, aber auch schmerzhaft für Achermann, er muss das Spielfeld wegen einer Platzwunde am Kopf verlassen, welche er sich im Luftduell mit Koller zugezogen hat. Ihn ersetzt in der 68. Minute der junge Pedro Macedo. Nun sind wieder die Offensivkünstler des FC Wauwil-Egolzwil gefordert, Željko Karajčić, mit Tempo, sucht das Duell und kann im Strafraum des Gegners nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Da der gefoulte bekanntlich nicht selber antreten soll, übernimmt Nikmengjaj diese Aufgabe und trifft zum 3-2 in der 72. Minute.
Nach nur 5 Minuten, führen die Wauwiler wieder.
Die Gäste bemühen sich danach, wollen unbedingt das 3-3 schiessen, um sich wenigstens einen Punkt zu sichern, allerdings ohne zwingende Chancen zu haben.
Mittlerweile läuft die 90. Minute, als Torhüter Amrein nach einem Angriff schnell auslöst, Macedo mit einem super Pass den inzwischen eingewechselten Bruno Mendes in die Tiefe schickt, im 2 gegen 1 legt Mendes auf Nikmengjaj auf, Nikmengjaj lässt im direkten Duell Torhüter Tarashaj wieder mal keine Chance und markiert das 4-2, Doppelpack von Nikmengjaj. Das Spiel ist jetzt definitiv entschieden. Zwar kommt die Gästemannschaft noch zu einer Riesenchance, es ist aber Sven Vonarburg, welcher nicht nur vor dem gegnerischen Tor brilliert, sondern auch vor dem eigenen Tor als letzter Mann in der 92. Minute auf der Linie klären kann. Im Gegenzug ist es aber wieder das Heimteam, welches nochmal eine 2 gegen 1 Situation hat, diesmal ist es Stojanović welcher für Mendes auflegt, Mendes Schuss geht aber an die Latte. Sekunden später pfeift der Schiedsrichter ab, der FC Wauwil-Egolzwil gewinnt das dritte Spiel in Folge! Schön zu sehen, wie die Heimmannschaft einen frühen Rückstand drehen konnte, aber auch nach dem 2-2 Moral zeigte und das Zepter in die Hände nahm.

Gegen den Leader am Samstag

Einen besseren Zeitpunkt hätte es für dieses Duell nicht geben können, die Wauwiler sind nach einem unglücklichen Start mittlerweile richtig durchgestartet, während der Leader Grosswangen-Ettiswil noch kein einziges Spiel bisher in dieser Saison verloren hat! Da die Wauwiler auf dem 5. Rang vorgerückt sind, darf hier auch das Wort „Spitzenspiel“ fallen. Ob ausgerechnet die Wauwiler dem Leader die erste Saisonniederlage zufügen, zeigt sich am nächsten Samstag, im zweitletzten Heimspiel, Anpfiff um 18:00 Uhr.

FC Wauwil-Egolzwil – FC Altbüron-Grossdietwil 4-2 (1-1)
Moos – 250 Zuschauer – Tore 4‘ Gashi, 39‘ Vonarburg S, 53‘ Bijelić, 67‘ Koller, 72‘ 90‘ Nikmengjaj

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann (67‘Macedo), Vonarburg S, Karajčić, Tschopp (90‘Grüter), Marjanović, Karajčić Ž, Dushi (85‘Torrecilla), Bijelić (90‘Stojanović), Nikmengjaj, Vonarburg Y (78‘Mendes)

FC Altbüron-Grossdietwil: Tarashaj A, Imbach, Affentrager, Tarashaj E, Geiser, Koller, Huwiler, Corti, Alusi, Gashi, Peter

FC Wauwil-Egolzwil -FC Wolhusen

Nach dem schwachen Saisonstart auf Betriebstemperatur gekommen

 

Viele Gemeinsamkeiten vor dem Duell zwischen dem FC Wauwil-Egolzwil und dem FC Wolhusen.

Beide Mannschaften sind definitiv nicht gut in die Meisterschaft gestartet, je ein Sieg, drei Remis und drei Niederlagen, entsprechend sind beide Teams Tabellennachbarn mit je sechs Punkten. Platz neun und Platz zehn, will eine der beiden Mannschaften aus dem Abstiegskampf herauskommen, muss ein Sieg in diesem 6-Punkte-Spiel her.

 

In den ersten 20 Minuten hätte es auf beiden Seiten kippen können, beide Mannschaften mit Chancen, allerdings fehlte die Entschlossenheit im Abschluss. Die Gäste probierten es mit langen Bällen, während die Wauwiler oft sehr schönen Fussball zeigten.

Es ist die Heimmannschaft, welche in Führung geht. Karajčić und Bijelić sorgen nach einem Doppelpass für ein Durcheinander in der Wolhuser Abwehr, Bijelić konnte nur noch mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden. Elfmeter in der 29. Minute. Ein Wauwiler legt sich den Ball hin, schickt Torhüter Wicki in die falsche Ecke, 1–0 für den Gastgeber. Es ist die Nummer 22, es ist der Mann aus Sursee, Ivan Bijelić welcher trifft. Sekunden vor dem Pausenpfiff hat Yanik Vonarburg noch das 2–0 auf dem Fuss, sein Schuss zieht aber knapp am Tor vorbei.

 

*2. Halbzeit = die Nikmengjaj Show*

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stand der Wauwiler Schlussmann Amrein mehrmals im Mittelpunkt, dank einigen Paraden hielt er die Mannschaft im Spiel.

Die Gastgeber probierten es oftmals über die Seiten, nach einem gescheitertem Angriff, eroberten sie wieder den Ball, Željko Karajčić findet Nikmengjaj am zweiten Pfosten, welcher sich in der Luft gegen die Verteidiger durchsetzt und wuchtig per Kopf zum 2-0 in der 54. Minute trifft. Nur acht Minuten später ist es wieder Nikmengjaj welcher einen Diagonalpass annimmt, sich im 1 gegen 1 durchsetzt und den Torhüter am ersten Pfosten zum 3–0 erwischt. Es geht im gleichen Stil weiter, die Wolhuser mit einem Ballverlust, Nikmengjaj legt sich diesen Ball leicht vor und lässt die beiden Verteidiger hinter sich, Torhüter Wicki lässt er mittels Lupfer keine Chance, 4–0 in der 75. Minute. Auch Wolhusen trifft, in der 79. Minute klären die Wauwiler einen Eckball vorerst aus dem Sechszehner, der Ball kommt zu Cyrill Marbacher, welcher aus circa 20 Meter direkt abschliesst und schön unter die Latte zum 4–1 verkürzt. Nur drei Minuten später ist es aber wieder Nikmengjaj welcher zum vierten Mal trifft und die vier Tore Abstand wieder herstellt. Schlussresultat 5–1!

 

Die Wauwiler starten so erst richtig durch, es ist die gut gelaunte Mannschaft aber auch ein gut gelaunter Nikmengjaj welche für den 4 Tore Unterschied sorgen. Sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen und ein Torverhältnis von 8 zu 2, ob die Mannschaft auch gegen den FC Altbüron-Grossdietwil die Siegesserie fortsetzten kann, zeigt sich am nächsten Samstag im Moos, Anspielzeit um 18:00 Uhr. Wieder ein 6-Punkte-Spiel, Altbüron-Grossdietwil belegt mit einem Punkt weniger den neunten Platz, die Wauwiler verbessern sich mit neun Punkten auf Platz acht.

 

FC Wauwil-Egolzwil – FC Wolhusen 5-1 (1-0)

Moos – 150 Zuschauer – Tore 29’ Bijelić, 54’ 62’ 75’ 82’ Nikmengjaj, 79‘ Marbacher

 

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann (86‘Macedo), Vonarburg S, Tschopp, Monzee (57‘Grüter), Marjanović (70’Mendes), Karajčić Ž (75‘Torrecilla), Dushi, Bijelić (83‘Fanaj), Nikmengjaj 82‘Stojanović), Vonarburg Y

 

FC Wolhusen: Wicki, Marbacher, Zurkirchen, Wirz, Hänsli, Berisha, Brunner, Zimmermann, Schöpfer, Brunner, Burri

 

Verwarnungen: 31‘ Tschopp, 37‘ Marbacher, 66‘ Karajčić Ž,

FC Wauwil-Egolzwil -FC Escholzmatt-Marbach

Wauwil-Egolzwil holt sich dank starker Mannschaftsleistung die ersten drei Punkte

 

Entscheidend war die Kaltblütigkeit vor dem Tor, dank dieser gewinnt der FC Wauwil-Egolzwil im siebten Heimspiel das Duell gegen den FC Escholzmatt-Marbach mit 3-1. Hätte das Heimteam mehr von dieser Entschlossenheit in dieser Saison gezeigt, hätte man jetzt gut und gerne mindestens sechs Punkte mehr auf dem Konto.

Bei englischen Wetterverhältnissen und der bekannten Spielunterlage auf dem Wauwilermoos, wusste man zu Beginn, dass die Mannschaft, welche die Zweikämpfe gewinnt und auf die zweiten Bälle lauert, das Spiel für sich entscheiden wird.

In den ersten 15 Minuten verzeichneten beide Mannschaften keine Chancen, es brauchte auch seine Zeit, bis sich die Teams auf dem tiefen nassen Platz gewöhnten. Die Gäste probierten es als erste, allerdings scheiterte der Gegner am Wauwiler Schlussmann Amrein. Praktisch im Gegenzug, ein weiter Ball auf Leke Dushi, welcher gekonnt den Ball annimmt und auf Eduard Nikmengjaj auflegt. Aus 20 Meter trifft Nikmengjaj denn Ball präzise und kräftig, der Torhüter ist zwar leicht dran, der Ball geht aber via Unterlatte ins Tor, 1-0 in der 18. Minute. Wie in den Spielen zuvor, liessen die Wauwiler nach einer Führung zwischenzeitlich immer nach, der Gast aus Escholzmatt übernahm für die folgenden zehn Minuten das Spielgeschehen. Nach einem Angriff und einem Getümmel, brachte die Heimmannschaft den Ball nicht aus dem Strafraum, Goncalo Madeira schnappte sich den Ball und erzielte in der 31. Minute das 1-1. Noch vor der Halbzeit hatten die Wauwiler die Führung auf dem Fuss, Ivan Bijelić scheiterte unter Druck der Verteidiger alleine vor dem Tor an Glanzmann. Nur Minuten später, nach einer schönen Kombination, brachte der kurz zuvor eingewechselte Pedro Macedo mit Tempo über die Seite einen Ball auf den ersten Pfosten. Wieder scheiterte Bijelić am Schlussmann der Gäste, zwar verwertete Željko Karajčić den Nachschuss, allerdings zeigte da Schiedsrichter Kqira Abseits an. 

 

Innerhalb von zwei Minuten entscheidet die Heimmannschaft das Duell für sich.

 

Die Wauwiler starteten besser in die zweite Halbzeit, brauchten aber ganze 24 Minuten, um wieder in die Führung zu gehen. Nach einem Einwurf in der 69. Minute, sieht Nikmengjaj den völlig freien Željko Karajčić, welcher den Ball mit der Brust annimmt und alleine vor dem Torhüter mittels Lupfer zum 2-1 trifft, der Klassiker. Während die ganze Wauwiler Bank steht und den wunderschönen Führungstreffer bejubelt, kommt sogar der Wauwiler Ehrenpräsident und Speaker Sidy, kaum aus dem Staunen, er war begeistert von dieser Aktion. Dadurch verpassen viele das 3-1, während Sidy den Torschützen Karajčić noch erwähnt, erhöht der Wauwiler Captain Dushi, nach einer Vorlage von Nikmengjaj in der 70. Minute auf 3-1. Das Spiel nun definitiv entschieden, zwar bemühen sich die Gäste, zu einer richtig guten Chance kommen aber beide Mannschaften nicht mehr. Wauwil-Egolzwil gewinnt das erste Heimspiel in dieser Saison und verbessert sich von Rang elf auf Rang neun. Am kommendem Sonntag ist der FC Wolhusen zu Gast im Moos, die Wolhuser, mit sechs Punkten und Rang zehn, der direkte Tabellennachbar der Wauwiler. Wollen die Wauwiler noch ein Wörtchen im oberen Tabellenrang mitreden, dann muss am Sonntag um 14:00 Uhr ein Sieg im 6-Punkten-Spiel gegen den FC Wolhusen her.

 

FC Wauwil-Egolzwil – FC Escholzmatt-Marbach 3-1 (1-1)

 

Moos – 150 Zuschauer – SR Kqira – Tore 18‘ Nikmengjaj, 31‘ Madeira, 69‘ Karajčić Ž, 70’ Dushi

 

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann (16’ Macedo), Vonarburg S, Tschopp, Monzee, Karajčić P (84’ Torrecilla), Marjanović (46’ Koller), Dushi, Karajčić Ž, Nikmengjaj (85‘ Fanaj), Bijelić (77’ Stöckli)

 

FC Escholzmatt-Marbach: Glanzmann, Schmidiger, Thalmann, Dogdu, Niederberger, Greil, Krasniqi, Mohanarangan, Schmid, Madeira, Doppmann

 

FC Wauwil-Egolzwil -SC Reiden

Wauwiler Durststrecke dauert an

Viel Aufwand, wenig Ertrag. Auch im sechsten Spiel sind die Wauwiler definitiv nicht die schlechtere Mannschaft, verzeichneten wieder mal mehr Torchancen als der Gegner, trotzdem warten sie weiterhin auf den ersten Dreier.

Nach fünf gespielten Runden, zwei Punkten und vier geschossenen Toren, was definitiv zu wenig für die Wauwiler ist, gab es einige Veränderungen in Bezug auf das sechste Spiel. Die Heimmannschaft stellte von 4-2-3-1 auf ein klassisches 4-4-2 um und probierte es mit einem Zwei-Mann-Sturm, Mendes & Nikmengjaj.

Die Gastgeber starteten furios, bereits in der 2. Minute entwischt Bruno Mendes der Reidner Abwehr, verzieht aber aus guter Abschlussposition. Die Gastmannschaft kommt aber auch früh zu ihrer Chance und trifft der 4. Minute zugleich. Eine Hereingabe von aussen findet Balazi, welcher nur noch den Fuss hinhalten muss. Die Wauwiler geschockt, fast eine halbe Stunde lang sind Chancen nun Mangelware. Es brauchte seine Zeit bis sich der Gastgeber erholte. In der 35. Minute kann der SC Reiden einen Eckball vorerst klären, ein weiterer Flankenball von Ivan Bijelic findet Lukas Achermann, welcher es mit dem Kopf probiert, sein Abschluss wird aber vom Reidner Schlussmann abgewehrt. Die Wauwiler finden nun immer wieder einen Weg um vor das gegnerische Tor zu kommen. Ein langer Ball von Sven Vonarburg wird vom Innenverteidiger nur verlängert, perfekte Einladung für Eduard Nikmengjaj, welcher aber alleine vor dem Tor an Steiner scheitert. Mit dieser Grosschance und dem 0-1 gings in die Pause.

Nikmengjaj hatte die Führung mehrmals auf dem Fuss

Nach der Pause gings im selben Stil weiter und es kam gleich in der 47. Minute zu einer umstrittenen Szene. Nikmengjaj wird als letzter Mann von einem Reidner klar gefolut, da sich allerdings ein Mitspieler noch in der Nähe befand, zeigte Schiedrichter Gojani lediglich gelb. Die Wauwiler probieren nun alles, machen mehr für das Spiel, es war nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt. Nach einer schöner Kombination, darf es nun auch Željko Karajčić probieren, alleine vor dem Tor lupft er denn Ball, allerdings ist Torhüter Steiner entscheidend mit den Fingerspitzen dran, Eckball für die Heimmannschaft. Genau dieser Eckball führt zum Ausglechstreffer, Željko Karajčić darf es ein zweites mal innert Minuten probieren und dieses mal lässt er Steiner keine Chance, sein flach platzierter Schuss lässt die Wauwiler jubeln. Nur 120 Sekunden nach dem Gegentreffer, darf sich die Mannschaft aus Reiden bei ihrem Schlussmann bedanken, Nikmengjaj scheitert im Folgeangfriff wiedermal an Steiner. Die letzten 15 Minuten sind nun angebrochen, erneut wird der schnelle Nikmengjaj von den Beinen geholt, dies mal entscheidet der Schiedsrichter auf rot, Janic Vogel darf frühzeitig unter die Dusche. Das Foul an der Strafraumgrenze, ein Fall für den Wauwiler Leke Dushi. Der sehr gut geschossene Freistoss wird aber noch entscheidend von der Mauer abgelenkt und trifft nur die Lattenoberkante. Die Mannschaft aus Reiden schafft es noch zu zehnt das 1-1 zu verteidigen, wenn auch mit viel Glück und mit Torhüter Steiner, welcher die Mannschaft mehrmals vor einem Rückstand bewahrte.
Auch im sechsten Spiel können die Wauwiler die drei Punkte nicht einfahren, vor dem Tor war man einfach zu wenig konsequent. Am nächsten Samstag ist der FC Escholzmatt-Marbach zu Gast im Wauwilermoos, mit einem Sieg können sich die Wauwiler vom momentanen Abstiegsplatz verabschieden.

FC Wauwil-Egolzwil – SC Reiden 1-1 (0-1)
Moos – 150 Zuschauer – SR Gojani -Tore 4‘ Balazi, 60‘ Karajčić Ž.

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann, Vonarburg S, Tschopp, Grüter, Monzee (45’Karajčić Ž), Vonarburg Y (65’Dushi), Karajčić P, Bijelić (85’ Marjanović), Vonarburg Y, Mendes (65’Koller)

SC Reiden: Steiner, Fumagalli, Dettwiler, Jetishi, Rexhepi, Vogel, Cardoso, Bösch, Balazi, Gervasio, Nietlispach

Bemerkungen: 81‘ Lattenschuss Leke Dushi
Verwarnungen: 56’ Sebastian Dettwiler, 58’ Yanik Vonarburg, 93’ Endrit Rexhepi
Ausschluss: 76’ Janic Vogel

 

FC Wauwil-Egolzwil -FC Zell

Wauwil-Egolzwil spielt wieder nur Remis

Nach sehr gutem Spiel und nur einem Punkt gegen den FC Buttisholz, war an diesem Wochenende der FC Zell zu Gast im Wauwilermoos

In der letzten Saison kämpften die beiden Mannschaften noch gegeneinander, aber auch zusammen um den Aufstieg in die 3. Liga. Beide Mannschaften sind aufgestiegen, während die Wauwiler im zweitletzten Spiel gegen den FC Triengen alles klarmachten, mussten sich die Zeller bis zum letzten Spieltag gedulden. Ende Saison standen beide Teams mit je 20 Punkten ganz oben, einen Sieger gab es auch im Direktduell nicht, bei diesem dramatischen Spiel auf dem Fussballplatz Gass in Zell endete die Begegnung 4-4 unentschieden. Dies, obwohl die Zeller dreimal mit zwei Toren Vorsprung führten und es bis zur 89. Minute noch 4-2 stand. Miki Marjanović verkürzte in der 89. Minute mittels Penalty, danach traf noch Roman Stöckli in der 95. Minute zum Ausgleich. Ein neues Kapitel in der 3. Liga, Edi-Elf gegen die Prendi-Elf, oder wie es mittlerweile einige nennen, das Hinterland Clásico.
Die Wauwiler mit weniger Personalsorgen als sonst, zwar fehlte mit Captain Patrick Roos, welcher die Mannschaft in der letzten Saison zum Aufstieg führte, eine wichtige Team-Stütze. Er fällt wegen Knorpelschaden wohl länger aus. Roland Saliqunaj welcher in der letzten Saison kein Spiel verpasste, kämpft mit angerissenem Aussenband. Dafür waren diesmal, mit Neo-Captain Leke Dushi und Neuzugang Eduard Nikmengjaj, zwei wichtige Spieler spielberechtigt.

Achtung, Spoiler-Alarm! Auch dieses Mal gab es keinen Sieger. Ein schönes Fussballspiel liess der Rasen wieder mal nicht zu.

Die Zeller erwischen zwar den besseren Start, gewinnen mehr Zweikämpfe, haben aber keine zwingenden Chancen. Das Einzige was in den ersten 30. Minuten überzeugte, war die Wurst vom Grill! Die Wauwiler kommen erst durch einen Freistoss in der 35. Minute zu einer Möglichkeit, Torhüter Gerber kann den Schuss von Leke Dushi nur abprallen, Sven Vonarburg staubt ab, 1-0 für die Heimmannschaft. Nur eine Minute später, ein Freistoss für die Zeller, etwa 35 Meter vor dem Tor. Während die Wauwiler sich noch ordnen, zieht Severin Bucher einfach mal ab und trifft aus dieser Distanz herrlich, fast unhaltbar zum 1-1.
Mit diesem Resultat gehts in die Halbzeit-Pause. Die Wauwiler kommen besser aus der Pause, nach einer schönen Annahme von Nikmengjaj, legt dieser den Ball für Željko Karajčić auf, jener schliesst direkt ab, sein Schuss zieht knapp am Pfosten vorbei. Die Mannschaft aus Zell noch keine Chance in der zweiten Halbzeit, kommt aber durch einen individuellen Fehler und Ballverlust zu einer guten Chance und markieren überraschend das 2-1, Torschütze Severin Häfliger.
Nun machen die Wauwiler mehr, kommen nach einem schönen Angriff durch Bruno Mendes zu einer guten Chance, allerdings scheitert Mendes mit seinem schwächeren linken Fuss an Gerber. In der 75. Minute kommt die Heimmannschaft zum Ausgleich, wieder durch eine Standardsituation. Leke Dushi’s Ball findet Željko Karajčić am zweiten Pfosten, welcher nur noch einschieben muss. Zwar kommen die Einheimischen durch Yanik Vonarburg noch zu einer weiteren Chance, allerdings pariert der mittlerweile eingewechselte Torhüter Lustenberger seinen Versuch.
Das Duell endet wieder mal unentschieden, die Hoffnung liegt indessen im Rückspiel auf einem schönen Rasen. Für den FC Wauwil-Egolzwil gehts bereits in vier Tagen weiter, das vorgezogene Heimspiel vom Samstag wird am Donnerstag 20:00 Uhr angepfiffen. Zu Gast im Moos ist der FC Ruswil.

FC Wauwil/Egolzwil – FC Zell 2-2 (1-1)
Moos – 160 Zuschauer – Tore: 35’ Sven Vonarburg, 36‘ Roderic Bucher, 60’ Severin Häfliger, 75‘ Željko Karajčić

FC Wauwil-Egolzwil: Amrein, Achermann (61‘ Macedo), Vonarburg S, Karajčić P, Tschopp, Karajčić Ž, Dushi, Vonarburg Y, Bijelić (88‘ Grüter), Nikmengjaj, Mendes (70‘ Stöckli)
FC Zell: Gerber, Bürli, Bucher, Knupp, Bangerter, Häfliger, Kurmann, Bucher, Bangerter, Birrer, Peter

Verwarnungen: 27‘ Noah Tschopp, 38‘ Roderic Bucher, 43‘ Bruno Mendes, 77‘ Ivan Bijelić
Ausschluss: 89‘ Roderic Bucher